MS Superfast VII

Am 01.05.07 bin ich von Rostock nach Helsinki gefahren. Der Checkin beginnt am Abend vorher um 22:30 und bis man dann auf das Schiff fahren kann wird es nach Mitternacht. Abfahrt am Morgen um 6:30 deutsche Zeit, Ankunft am nächsten Morgen um 6:00 finnische Zeit in Helsinki.

Bei kurzfristiger Buchung nimmt man in Deutschland keine Überweisung an, sondern nur Kreditkarte. Das ist in Finnland anders (siehe mein Beitrag vom 06.04.07).

Alle Schiffe sind durch hohes Frachtaufkommen (LkW-Verkehr) ausgebucht. Kabinenplätze gibt es aber ausreichend, nur wer das Auto mitnimmt (wer fährt sonst mit der Fähre?) sollte frühzeitig buchen und sich den DFG-Rabatt sichern.

Auch auf diesem Schiff fand ich freundliches Servicepersonal vor und es wurde sogar deutsch gesprochen. Obwohl das Schiff zu den ersten in Dienst gestellten Superfastfähren gehört und Verschleisserscheinungen schon erkennbar sind, war auch hier die Sauberkeit überall offentsichtlich.

Beim Essen muss man jedoch Abstriche machen. Ab 01.05. (??)  nimmt man 12 EUR für das Frühstück und es war nicht so reichhaltig wie auf der Superfast IX bei der Hinfahrt. Für die Qualität kann man nur Null Punkte vergeben. Würstchen, Schinken und Eier lauwarm und das Rührei war kein Rührei, sondern ein Eierkuchen mit angetrockneter Kruste. Es sah so aus, das die Zubereitung Stunden vorher erfolgte und die warmen Speisen ohne Abdeckung gestanden haben.

Die ruhige Überfahrt war jedoch stressfrei und ich kam ausgeruht in Finnland an. Begrüsst wurde ich durch kühles feuchtes Wetter bei 3 °C und mit einigen Schneeflocken.

 

1 Antwort auf “MS Superfast VII”

  1. freekicker sagt:

    Ich kann diese Eindrücke bestätigen. Administrativ hatte ich mit Superfast im Frühjahr und Herbst 07 zu tun, alles via eMail - onlione Buchungen waren damals noch nciht möglich.

    Die Reisebuchung kam dann als Brief bestätigt und alle Anweisungen darin erwiesen sich als korrekt. (siehe später)

    Die Reise fand im September statt - als Minicruise mit anschließendem Wochenende in Warnemünde, bevor es wieder zurück nach Österreich ging.

    Die Busabholung am Bahnhof Rostock zur nächtlichen Stunde um 22.xx Uhr klang zwar etwas neblig, funktionierte bestens. Ein Kleinbus genügte, 2 Paare stiegen ein. Wie schon erwähnt, lebt die Line vom Frachtverkehr.

    Auch der Checkin im Hafen verlief eher informell, zunächst wollte man meine Frühstückskupons nicht herausrücken, doch da ich die gesamte Buchungskorrespondenz mithatte (das Internet ist geduldig) war das bald geregelt.

    Tatendurstig und hungrig bezogen wir die sehr saubere geräumige Außenkabine und stürmten das Restaurant um 0.50 wie wir mit Tafeln “Geschlossen” demotiviert wurden.

    Um 1.00 h erhielten wir aber dann unser Essen: “Öffnet um 1.00″ wäre die klarere Information gewesen.

    Es war gemütlich an Bord, wenig Leute, Zeit zum Lesen, genug zu essen und trinken. Frühstück sehr ok. Nur das plakatierte Entertainement Programm von Musikgruppen oder Einzelstars fand nicht statt.

    In Helsinki fanden wir die Aus- und Einstiegsprozedur etwas klarer. Unser Gepäck reiste in vershclossener Kabine nach Tallin und zurück während wir den Tag in einem (uns vielfach bekannten) Helsinki genossen.

    Für etwas mehr Lebendigkeit an Bord müßte man vielleicht (auch werblich) mehr tun, wenn man das z.B. mit DFDS Amsterdam - Newcastle vergleicht …

    Aber als Reise zum Seeluft schnuppern durchaus geeignet.

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